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Gemeinsame Geschichte der Kirchgemeinde

Im Zusammenhang mit einer Strukturänderung für die Gemeinden der Sächsischen Landeskirche (- und im Hinblick auf die geringen Gemeindegliederzahlen) wurde im Jahr 1998 ein Schwesternkirchverhältnis zwischen den benachbarten Kirchgemeinden Emmaus in Sellerhausen und St. Lukas in Volkmarsdorf eingerichtet. Die anfänglichen Kontaktschwierigkeiten wurden überwunden; gemeinsame Gottesdienste und andere Veranstaltungen prägten und bereicherten nun das Leben beider Gemeinden. Ziel dieses Schwesternkirchverhältnisses war ein Zusammenschluss beider Kirchgemeinden: Am 01. Januar 2002 ging aus beiden Gemeinden die Ev.-Luth. Kirchgemeinde Leipzig- Sellerhausen- Volkmarsdorf hervor. Die ehemaligen zwei Kirchenvorstände wuchsen zu einem zusammen; im Herbst 2002 wählte die Gemeinde dann einen neuen gemeinsamen Kirchenvorstand.
Regelmäßige gemeinsame Gottesdienste finden ebenso wie Gruppenveranstaltungen für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren in beiden Kirchen bzw. im Gemeindehaus statt. Die Pfarramtsgeschäfte werden in Sellerhausen geführt, aber auch im Gemeindehaus in Volkmarsdorf gibt es Büroöffnungszeiten. Die Problematik der geringen Gemeindegliederzahl wird etwas gemildert, da es interessierte, vor allem junge Menschen gibt, die gern in beide Kirchen und ins Gemeindehaus hineinschauen und an den vielfältigen Veranstaltungen teilnehmen. Eine entscheidende Rolle spielen dabei der "gemeinde-eigene" » Kindertagesstätte und das neue projektbezogene Konzept zur Kinder- und Jugendarbeit.

Die Strukturreform 2005 in der Landeskirche und deren Auswirkungen auf die Gemeinde wurde auch in unserem Kirchenvorstand diskutiert und nach einer optimalen Lösung gemeinsam mit benachbarten Gemeinden gesucht. Ab Januar 2008 wurde der lang geplante Zusammenschluss mit der » Schwesternkirchgemeinde Baalsdorf-Mölkau und der Kirchgemeinde Paunsdorf zum » Kirchspiel im Leipziger Osten realisiert. Diese Form des Zusammenschlusses stellt nach Ansicht der beteiligten Kirchvorstände die derzeit effektivste Form der Zusammenarbeit dar und bietet den Gemeinden einerseits eine Eigenständigkeit, andererseits aber auch die notwendige und gewünschte Zusammenarbeit über die Gemeindegrenze hinweg. Außerdem steht zukünftig eine Reform der Verwaltungsstrukturen an, sodass auch in dieser Hinsicht zusammengearbeitet wird.

Bleibt zu hoffen, dass die gegenwärtigen Reformen nicht nur auf der Ebene der Gemeinden stattfinden, sondern insgesamt Strukturen in der Landeskirche optimiert werden.


25.04.2015 | emm@uslukasweb v5.102.1
Inhalt: Kirchenvorstand | Gestaltung: Tim D. Domigall

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