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Rückblicke

Passionsmusik in der Baalsdorfer Kirche

Ein herzliches Dankeschön sagen die Chorsänger der Kirchgemeinde Baalsdorf-Mölkau Herrn Michael Kreibich für die kurzfristige Übernahme der Proben zur Passionsmusik am Sonntag Palmarum. Mit einem ansprechenden Programm, effektiver Einstudierung und frischem Elan verstand er es, uns nach dem Weggang der Kantorin Cornelia Schneider wieder neu für das Singen zu animieren.
Anlässlich seines 250. Todestages erklang Georg Philipp Telemanns Kantate "Siehe, das ist Gottes Lamm". Vorausgegangen waren dem Werk der 130. Psalm "Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir" von Heinrich Kaminski (1886-1946) sowie drei Sätze der "Missa L‘homme armé" des 1944 geborenen walisischen Komponisten Karl Jenkins. Von Barockinstrumenten begleitet hörten wir die facettenreiche, jugendliche Tenorstimme von Po-Yuan Peng in Telemanns Passionskantate, außerdem sang er das Solo im zweiten Satz der Motette von Heinrich Kaminski. Umrahmt wurde das Programm von zeitgenössischen Orgelstücken.
Mit geistlichen Wortbeiträgen sorgte unsere Pfarrerin Birgit Silberbach für die Abrundung der sehr gut besuchten musikalischen Passionsandacht.

Arbeitseinsatz unterm Kirchendach

Ein nicht ganz alltäglicher Arbeitseinsatz mit vielen tatkräftigen Helfern fand im April in der Mölkauer Kirche statt.
Die Frauen reinigten den neuen Glockenboden vom Bauschutt der Sanierungsarbeiten und säuberten liebevoll die Glocken, während die männlichen Helfer den Kirchenboden über den Gemeinderäumen entrümpelten und den Sperrmüll unermüdlich die vielen Stufen hinunter zu einem Container trugen. Vielen Dank allen fleißigen Helfern!

Weltgebetstag 2017 – Philippinen

Mabuhay – Willkommen – so hieß es am 3. März im Gemeindesaal der Emmauskirche. Wie in den vergangenen Jahren haben wir uns auch in diesem Jahr getroffen, um gemeinsam mit ChristInnen auf der ganzen Welt zu beten, zu singen, zu feiern und die Frage zu bedenken, wie fair wir handeln. Während die Vorbereitung viele Jahre allein in den treuen Händen von Gertraut Thieme lag, hat sich in den letzten Jahren ein wachsender Kreis von Frauen und Männern in der Gemeinde gefunden, die den Abend mit viel Engagement mit vorbereiten. Seit drei Jahren ist auch die Band OSTLICHT mit von der Partie. Die Gebetsordnung wurde in diesem Jahr von Frauen von den Philippinen entworfen. Durch zahlreiche Bilder vom Leben auf den Philippinen wurden die Schönheit des Landes, aber auch die Probleme und Gegensätze transparent. Man konnte viel über das schwierige Leben der Frauen insbesondere auf dem Land, über Gründe für die Auswanderung zahlreicher Philippinos in die Nachbarländer und nach Europa, über Rechtlosigkeit und Gewalt, über Naturkräfte und Religiosität erfahren. Den Gottesdienst haben wir nach der von den philippinischen Frauen vorgeschlagenen Liturgie gefeiert. Schließlich erhielt jeder noch ein kleines Geschenk: ein Tütchen mit farbigem Reis, der untergemischt unter ein Reisgericht durch kleine Farbtupfer an einen bunten und interessanten Abend erinnern soll. Nach dem Gottesdienst waren alle eingeladen, bei einem gemeinsamen philippinischen Essen den Tag ausklingen zu lassen.

Beate Villmann


Familiengottesdienst in Paunsdorf "Was ist denn fair?"

Diese Frage rückte auch in den Mittelpunkt des Familiengottesdienstes am 12. März in der Genezarethkirche in Paunsdorf, der durch den "Kreis der Jungen Erwachsenen" gemeinsam mit Pfarrerin Silberbach gestaltet wurde.
Der Hauskreis aus Sellerhausen Volkmarsdorf besteht aktuell aus sieben Familien mit Kindern von 0 bis 11 Jahren. Gleich zu Beginn des Gottesdienstes teilten zwei Freundinnen ihre Schokolade in zwei ungleiche Teile. War das fair? Die Familien stellten szenisch das Gleichnis der Arbeiter im Weinberg dar. War es fair, wie der Weinbauer den Lohn unter den Arbeitern verteilte? Die Gottesdienstbesucher notierten ihre Gedanken zu fair oder unfair, um sie auf die zwei Waagschalen zu legen. Auch die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes wurde von den Mitgliedern selbst gestaltet. Ein großes Süßigkeitenglas für alle symbolisierte am Ende die unerschöpfliche Liebe Gottes. Nach dem lebendigen Gottesdienst kam man bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch, vielleicht auch um den Kreis der Jungen Erwachsenen besser kennen zu lernen
. Der schon lange gehegte Wunsch des Hauskreises, einen Gottesdienst mitzugestalten, erwies sich dank der guten Unterstützung durch Pfarrerin Silberbach als gar nicht schwierig. Bei Treffen im Vorfeld wurde über Möglichkeiten der Mitgestaltung und das Thema gesprochen und dann der konkrete Inhalt und Ablauf des Gottesdienstes erarbeitet.

Anja Hintersdorf, Jürgen Engelhardt


Rückblick auf ein gelungenes Projekt „Junge Alte“ in Baalsdorf-Mölkau

Im Juni 2015 begann eine Gruppe von fünf Leuten sich darüber Gedanken zu machen, wie man Menschen, "die gerne denken, diskutieren, zuhören, feiern und gestalten" für ein gemeinsames Vorhaben "interessiert, begeistert und neugierig macht". Nach ein, zwei Treffen kamen wir in der Vorausschau auf das 500-jährige Reformationsjubiläum im nächsten Jahr schließlich auf den Gedanken, einmal darüber nachzudenken, was unsere Gemeinden vor Ort ganz konkret mit der Reformation zu tun haben.

So entstand unser sehr interessantes, unterhaltsames und gemeinde-übergreifendes Projekt "Unterwegs mit Luther". Themen wie "Was stellt das Fresko in der Baalsdorfer Kirche dar und welche Bedeutung hat es in der Geschichte der Reformation?", "Welche Bedeutung hat Alexander Alesius, der schottische Freund Melanchthons, dessen Grabstein in der Mölkauer Kirche steht?" waren verbunden mit wunderbar vorgetragener Musik aus der Lutherzeit sowie einem sich jeweils anschließenden geselligen Miteinander. So wurden unter anderem nach alten Rezepten leckere mittelalterliche Speisen zubereitet oder eine Karte mit der Lutherrose gestaltet. Vor allem gab es einen regen Gedankenaustausch und ein fröhliches Beisammensein.

Anfang Oktober machten wir uns schließlich auf den Weg, um bei einer Wanderung von Leisnig nach Kloster Buch "Luthers Spuren" zu folgen. Auch hier waren es die vielen anregenden Gespräche, die uns einander näher brachten und auch Fragen unserer Zeit bedenken ließen. Seinen Abschluss fand das Projekt zum Reformationsfest in der Emmauskirche, mit der wunderbar gelungenen Aufführung des Singspiels "Martin Luther". Einstudiert und aufgeführt von den Konfirmanden der 8. Klasse und Gemeindegliedern, der Kurrende aus Sellerhausen und einem Projektchor aus Baalsdorf-Mölkau. Die Frage "Was bedeutet Reformation heute?" begleitete uns an allen unseren Abenden und sie wird es im Blick auf die weiteren Entwicklungen in unserem Kirchspiel und in unserer Landeskirche wohl auch weiterhin tun.

Alle an diesem Projekt Beteiligten waren mit großer Freude und Engagement bei den intensiven Vorbereitungen dabei. Es war ein schönes und anregendes Miteinander! Auch das Ziel, Menschen neugierig zu machen und Mitstreiterinnen und Mitstreiter für ein neues Projekt zu finden, ist gelungen. Darüber freuen wir uns sehr und sind gespannt auf ein neues Projekt der "Jungen und Alten" im nächsten Jahr. Vielleicht sind auch Sie dann mit Ihren Ideen dabei!? Uns würde es freuen! Und wer weiß, was da alles noch in Bewegung kommen kann…

Pfrn. Birgit Silberbach

Aus Sellerhausen:

Eine rote Decke für Armir

Armir ist ein Flüchtlingsjunge, der eine rote Decke geschenkt bekommt und dadurch die Geschichte von St. Martin erfährt.
Neben der Bilderbuchgeschichte "Der rote Mantel" von Heinz Janisch haben die Vorschulkinder der Kinderinsel Emmaus die Geschichte des St. Martins gesungen und vorgespielt.
Der Laternenumzug führte, wie jedes Jahr zum Altenpflegeheim, wo die Martinshörnchen untereinander und mit den Bewohnern geteilt wurden.
Der Elternbeirat des Kindergartens hat im Anschluss für einen gemütlichen Ausklang am Lagerfeuer im Garten der Kinderinsel gesorgt.

Rückblick Chorfahrt

"Jauchzet, frohlocket" schallte es Anfang November durch die alten Gemäuer des Schlosses Windischleuba. Unser Chor war zum Probenwochenende zu Gast in der Jugendherberge mit altritterlichem Charme, ganz in der Nähe von Altenburg. Gegen 17 Uhr rollten die ersten Autos der Chormitglieder an, die sich zumeist in Fahrgemeinschaften zusammen gefunden hatten und noch am selben Abend nach dem gemeinsamen Abendessen ging es los mit den Chören und Chorälen aus Bachs 1. Kantate des "Weihnachtsoratoriums" und Camille Saint-Saëns "Oratorio de Noël". Hier bot sich die Möglichkeit zur intensiven Probe, auch um dabei spezielle Passagen zu vertiefen und auch Einzelstimmproben durchzuführen. So mancher Chorsänger konnte noch Tage später die intensiv geprobten Stellen nur schwer aus seinem Ohr vertreiben. So sangen selbst die kleinsten, die mit ihren Eltern die Proben besuchten, in den folgenden Tagen statt "Hänschen klein" doch lieber "Quare fremuerunt gentes". Nicht nur Proben, sondern auch gemütliches Beisammensein, gesellige Abende mit Klaviermusik, humorvollen aber auch andächtigen Texten und Volksliedern, gemeinsame Spaziergänge und auch Zeit für Stille in der Morgen- und Abendandacht standen auf dem Programm. Diese fanden zumeist in den fürstlichen Räumen des Schlosses statt. Aber auch in der wunderschönen spätgotischen Dorfkirche wurde die Komplet gesungen.
Die geprobten Werke sind am 2. Advent in unserer Emmauskirche zu erleben. Dort sind wir besonders gespannt auf die Wirkung mit großem Orchester, mit Pauken, Trompeten und sogar mit einer Harfe.

Anja Hintersdorf


03.04.2017 | emm@uslukasweb v5.113.1
Inhalt Kirchenvorstand | Gestaltung Tim D. Domigall

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